
Hier ist ein Video aus dem Jahr 1992 mit Van Morrison.
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John Lee Hooker
John Lee Hooker war eines der elf Kinder von William und Minnie Hooker. Nach der Trennung von William und Minnie
Hooker heiratete seine Mutter 1923 den Baumwollpflücker William Moore aus
Shreveport, Louisiana. William Moore war in seiner Freizeit nebenbei auch
Bluesmusiker. Er bewegte den jungen John Lee dazu, sich neben dem Chorgesang
auch für andere Musikrichtungen zu interessieren. In einem Interview sagte
Hooker einmal, dass sein Stiefvater ihn zu seinem eigenen, unverwechselbaren
Stil gebracht habe. Wie groß sein Einfluss war, lässt sich nicht mehr
nachvollziehen, da es von Moore keine Plattenaufnahmen gibt. Allerdings ist zu
vermuten, dass John Lee Hooker ihm seinen unverwechselbaren Musikstil zu
verdanken hat. Zu diesem Stil gesellen sich auch die Liedtexte, welche sich oft
sogar dann nicht reimen, wenn der Reim an sich fast unvermeidbar ist. In seinem
Song I'm in the mood heißt es beispielsweise: Everytime I see you, baby, walking down the street, Im Jahre 1934 heiratete er und
wechselte nach Detroit, Michigan. Dort hatte er in einem Club in der Hasting
Steet im Jahr 1937 seinen ersten Auftritt. In dieser Straße machte er auch bei
Joe von Battle 1948 eine Aufnahme. Der Besitzer eines Schallpattenladens besaß
ein kleines Tonstudio. Zudem war er Inhaber des Labels JVB und hatte
Verbindungen zu einigen Plattenfirmen in Chicago. Auf der von Hooker gemachten
Platte waren Songs wie Stomp boogie, Black man blues und Shake your boogie zu
hören. Den Durchbruch schaffte er allerdings mit seinem bereits im Oktober
aufgenommen Stück Boogie chillun. Mit seiner Mischung aus Gesang und Sprache
und den ansteckenden Beats traf er den Nerv der farbigen Plattenkäufer dieser
Zeit. Hinzu kam seine elektrisch verstärkte Gitarre, mit der er einen
neuartigen und richtungweisenden Sound schuf. Ebenfalls neu waren seine
Instrumentalstücke, welche er, nur durch das Klacken der Kronkorken unter seinen
Schuhsohlen begleitet, auf seiner Gitarre spielte. Hooker spielte in dieser
Zeit meistens solo. Ab und zu wurde er von Musikern wie Eddie Burns, Boogie
Woogie Red oder Eddie Kirkland begleitet. Anfang der 60er gewann Hooker
auch in der Popwelt immer mehr an Beachtung. Im Zuge des Rhythm and Blues-Booms
in England schaffte er sogar den Sprung in die Pop-Hitparaden. 1967 landete die
umstrittene Band MC 5 mit dem Stück The motor city is burning von Hookers Album
Urban blues einen Hit. Dies veranlasste Hooker dazu, sich ebenfalls im
Rock-Geschäft zu versuchen. Gruppen wie Canned Heat oder Musiker wie Van
Morrison waren sehr an der Zusammenarbeit mit ihrem Vorbild interessiert und
spielten mit ihm Songs oder Platten ein. Gegen Ende der 70er wurde es
still um John Lee Hooker. Er trat zwar noch regelmäßig auf und arbeitete an
einigen Filmen mit (u.a. sah und hörte man ihn im Kultfilm Blues Brothers mit
Boogie Chillen und Boom Boom), aber er verschwand fast völlig aus dem Licht der
Öffentlichkeit. 1989 war er noch auf dem Album The iron man von Pete Townshend
zu hören. Dort übernahm er den Part des Iron man. Um so furioser war dann sein
Comeback Ende desselben Jahres mit seinem Album The healer, bei dem so bekannte
Größen wie Bonnie Raitt oder Carlos Santana mitwirkten und für das er einen
Grammy erhielt. Im folgenden Jahr erschien dann das Album Mr. Lucky in
Zusammenarbeit mit Van Morrison, Keith Richards, Johnny Winter und Robert Cray.
Aber seine Musik überwand wieder die Grenzen des reinen Blues: so bedienten
sich Depeche Mode bei ihrem Hit Personal Jesus eines John Lee
Hooker-Gitarrenriffs. Im Oktober 1997 eröffnete Hooker
den "Boom Boom Room" in San Francisco, einen Blues, Boogie, Soul,
Groove & Funk Club. (John Lee Hooker war nicht der Besitzer des Clubs, er
erlaubte lediglich die Verwendung seines Namens für die Dauer von 5 Jahren.) John Lee Hooker verstarb am 21.
Juni 2001. Die australische Hardrock-Gruppe
AC/DC würdigte ihn daraufhin bei ihrem Konzert im Pariser Stade de France am
22. Juni 2001 und gaben nach dem regulären Set eine zweite Zugabe. Dieser Song
"Ride on", der bis dahin - und auch danach - nie live gespielt wurde,
ist auch derjenige, den der im Februar 1980 verstorbene legendäre
AC/DC-Frontman Bon Scott zuletzt, einige Tage vor seinem Tod, mit der
französischen Band Trust in einer Studio-Session gesungen hatte, der die letzte
dokumentierte Audio-Aufnahme von Bon Scott darstellt. Er wurde 1980 in die Blues Hall
of Fame aufgenommen. Quelle: Wikipedia |
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